BAUPROJEKT · IGELSCHUTZ · KAMERATECHNIK

Das Igel-Schlafhaus

Im Frühjahr 2020 entstand die Idee für ein eigenes Igelhaus mit Kamera. Auslöser war ein Igelpaar an der Futterstelle und die Hoffnung, einem Weibchen vielleicht sogar einen geschützten Platz für den Nachwuchs anbieten zu können.

Bauplan & Anpassungen

Als Grundlage diente eine Bauanleitung von selbermachen.de. Den grundsätzlichen Aufbau habe ich übernommen und nur dort angepasst, wo die zusätzliche Kameratechnik mehr Platz benötigte.

Alle Höhenmaße der Bauteile wurden dafür um etwa 10 cm vergrößert. Für den Boden kam außerdem ein etwas stärkeres Brett zum Einsatz.

Die eigentliche Konstruktion blieb ansonsten nah am ursprünglichen Bauplan.

Bauplan-Illustration, Verwendung mit freundlicher Genehmigung von selbermachen
Kamerablick aus dem Igelhaus

Die Kameratechnik

Im Schlafraum kam eine IP-Kamera zum Einsatz, ähnlich wie bereits in den Nistkästen und im Eichhörnchen-Kobel.

Für den Futterbereich war zunächst ein Raspberry Pi 3 mit Kameramodul vorgesehen. Die Bildqualität überzeugte mich allerdings nicht dauerhaft, weshalb diese Lösung später durch eine separate IP-Kamera ersetzt wurde.

Technik im Wandel

Wie bei vielen Bereichen des Projekts wurde auch das Igelhaus nach den ersten Erfahrungen technisch weiterentwickelt. Die hier gezeigte Ausstattung dokumentiert den damaligen Aufbau.

Geschützt und schattig aufgestellt

Nach dem Bau wurde das Haus mit einer umweltfreundlichen Farbe gestrichen und anschließend unter einem Kirschlorbeer an einem geschützten, schattigen Platz aufgestellt. Dort konnte das Haus sowohl als Rückzugsort als auch zur Beobachtung über die eingebauten Kameras genutzt werden.

Vom Bau bis zum fertigen Igelhaus

Ein paar Eindrücke aus den verschiedenen Bauphasen und vom fertigen Haus.

Fragen zum Igelhaus?

Wenn du Fragen zum Bau, zur damaligen Kameratechnik oder zur Umsetzung hast, kannst du dich gerne über die Kontaktseite melden.