WILDLIFE IN THE CITY
Das Projekt
Ein Garten in Köln-Lindweiler, 17 Kameras und jede Menge tierische Nachbarn.
Das Projekt zeigt rund um die Uhr, was in Nistkästen, Igelhäusern, an der Futterstelle und in den Rückzugsorten von Eichhörnchen und Gartenschläfern passiert.
Die Nistkästen
Die Nistkästen geben Einblicke in eine Welt, die normalerweise verborgen bleibt. Vom Einzug und Nestbau über die Eiablage bis zum Schlüpfen und Flüggewerden lässt sich die Entwicklung der Jungvögel unmittelbar verfolgen.
Gerade darin liegt der Reiz des Projekts: Vorgänge sichtbar zu machen, die sich sonst nur wenige Zentimeter entfernt und trotzdem völlig unbeobachtet abspielen.



Die Igelhäuser
Aus einer Beobachtung an der Futterstelle entstand die Idee, den Igeln im Garten geschützte Rückzugsorte anzubieten. Heute ermöglichen Kameras Einblicke in Eingangs-, Futter- und Schlafbereiche, ohne die Tiere dabei zu stören.
So lässt sich nicht nur verfolgen, wann ein Igel auftaucht, sondern auch, wie selbstverständlich er die angebotenen Bereiche nutzt. Und gelegentlich stellt sich dabei heraus, dass Igel beim Schlafen erstaunlich wenig Rücksicht auf akustische Zurückhaltung nehmen.



Die Futterstelle
An der Futterstelle treffen sich viele typische Gartenbewohner: Meisen, Stieglitze, Spechte, Rotkehlchen, Tauben, Elstern, Eichhörnchen und gelegentlich auch Halsbandsittiche. Mit Einbruch der Dunkelheit übernimmt die Nachtschicht mit Mäusen und Igeln.
Mehrere Kameraperspektiven machen aus der Futterstelle einen der abwechslungsreichsten Bereiche des Projekts. Was dort passiert, lässt sich nicht planen. Genau deshalb lohnt sich der Blick immer wieder.



Der Eichhörnchen-Kobel
Der Kobel war im Laufe der Jahre schon vieles: Baumhummel-Nest, Futterplatz und Aufenthaltsraum für Star, Meise und Maus. Nur mit seiner eigentlichen Bestimmung als Eichhörnchen-Wohnung hat es lange nicht so recht klappen wollen.
Nach einem Standortwechsel bleibt die Hoffnung, dass eines der Eichhörnchen im Garten den Platz irgendwann dauerhaft annimmt. Die Kamera ist jedenfalls bereit, falls aus dem Wartesaal doch noch ein Wohnzimmer wird.



Live dabei statt nur darüber lesen
Viele der beschriebenen Bereiche kannst du direkt über die Live-Kameras beobachten. Welche Kamera gerade den spannendsten Blick liefert, entscheidet dabei meistens die Tierwelt selbst.